Tötungsgesetz in Rumänien

Zusammenfassung:
Nachdem ein kleiner Bub in Rumänien von Streunerhunden tödlich verletzt wurde, trat das Gesetz zur Tötung der Straßenhunde im September 2013 in Kraft. Dieses Gesetz besagte, dass streunende Hunde eingefangen werden und in ein Tierheim gebracht werden sollten. Hat sich nach 14 Tagen kein Besitzer gemeldet, oder konnte der Hund nicht vermittelt werden, sollte er getötet werden. Weltweit wurde darüber berichtet, viele Tierschutzorganisationen setzten sich zur Abschaffung des grausamen Gesetzes ein. Tausende Hunde wurden auf grausame Art und Weise getötet. Sie wurden erschossen, erstochen, vergiftet oder zu Tode geprügelt. Zwar wurde im Tötungsgesetz darauf hingewiesen, die Hunde "human" zu töten, die Realität sah und sieht allerdings anders aus.

Am 20. Juni 2014, also neun Monate nach Beschluss des Gesetztes, wurde dieses aufgehoben. Die Tötungen der Streunerhunde war ab diesem Zeitpunkt illegal. Die Bukarester Tierschutz-Aufsichtsbehörde ASPA setzt die Tötungen dennoch fort, man warte auf eine Begründung der Entscheidung. Bis heute wird von verschiedenen Seiten darum gekämpft, das Gesetz endgültig abzuschaffen.

Originaltexte von Carmen Arsene:

Eine sehr gute und ausführliche Zusammenfassung von Carmen Arsene findest Du hier.

Einen offenen Brief von Carmen Arsene, geschrieben nach dem Tod von Avedis Ghazarian, findest Du hier.

Einen etwas älteren Bericht von Carmen Arsene, aus dem Jahr 2011, findest Du hier.