Überfall auf HAR

Im April 2013 wurden Hunde aus dem Asyl von HAR Opfer von grausamen Hundehassern.

Unbekannte schnitten die Drähte des Zaunes auf, acht Hunde wurden aus ihrer sicheren Unterkunft hinaus gelassen. Offenbar mit der Absicht, diese Hunde zu töten. Zwei der Hunde, Matei und Dorea, wurden noch am selben Tag erschossen in einem Feld aufgefunden. Die Polizei wurde von den HAR-Mitarbeitern verständigt, jedoch ernteten sie vordergründig Spott darüber, dass sie sich überhaupt um Hunde scheren.

Einen Tag später wurden zwei weitere tote Hunde gefunden, Fetitzia und Sue Ellen. Ebenfalls erschossen. Auch hier interessierte sich die Polizei hauptsächlich dafür, ob diese "Lappalie" überhaupt in ihren Zuständigkeitsbereich fallen würde. In den nächsten Tagen kamen drei Hunde zurück ins Asyl, Hakita, Huky und Grass. Doch auch ein weiterer Schützling von HAR wurde tot aufgefunden. Nachdem ein Spendentransporter in Flammen aufging - hier äußerte die Polizei wiederum den Verdacht, das Auto hätte einen Kurzschluss gehabt - gab es keinen Zweifel mehr daran, dass HAR und ihre Arbeit für die Tiere Zielscheibe der Angriffe waren. Für HAR bedeuteten diese Überfälle schwere Verluste und von der Polizei konnten sie wenig bis gar keine Hilfe erwarten. Ein schlimmes Beispiel dafür, wie hilflos man in Rumänien in Sachen Tierschutz ist.

Eine Zusammenfassung der Ereignisse findest Du hier.
Einen ausführlichen Bericht von Grigoreta Mares findest Du hier.

ACHTUNG:
Der erste Bericht enthält auch Bilder der getöteten Hunde!